Genealogie
Vor ca. 11 Jahren habe ich mich gefragt, "Wo kommt eigentlich Dein Name her?
Also begann ich mit der Genealogie. Ich dachte mir, das kann doch wohl nicht so
schwer sein, denn die Namen
und die Geburtstage meiner Großeltern wußte ich noch. Doch dann begann
die Arbeit, bzw. der Spass an der Sache.
Zuerst war alles relativ einfach, oder wie im Neudeutschen zu sagen, easy.
Ich habe mir die Geburtsurkunden meiner Großeltern beim zuständigen Standesamt
besorgt und konnte aus diesen Unterlagen die Vornamen und das Alter meiner
meiner Ur-Großeltern herauslesen.
Also zurückgerechnet und schon wieder eine Anfrage an das zuständige
Standesamt mit Angabe der Vornamen und des Geburtsjahres.
Die Standesämter, so muss ich gestehen, waren meinem Anfragen sehr
aufgeschlossen, freundlich und hilfsbereit (Na ja, hat wahrscheinlich damit zu
tun, dass ich zur damalige Zeit für eine Kopie einer Urkunde 11,- DM bezahlen
musste)
So weit so gut.
Es sammelten sich im Laufe der Zeit so einige Geburts- Heirats- und
Sterbeurkunde bei mir.
Jetzt begann allerdings so langsam aber sicher die Dedektivarbeit
KIRCHENBÜCHER!!!!
So unbedarft wie ich damals an die Sache, Kirchenbücher, ging, wurde ich eines
besseren belehrt.
Das Lesen der Sütterlinschrift war das kleinere Problem, aber dass die
Kirchenbucheinträge in der damaligen Zeit so eingetragen wurden wie es dem
Pfarrer gerade passte, damit hatte ich nicht gerechnet.
Ergo stand ich vor den Kirchenbüchern und sah mich einer Vielzahl von
Informationen gegenüber, die teilweise in altdeutscher- und teilweise in
lateinischer Schrift eingetragen waren.
Wie gesagt, ich dachte ich hätte mich vorbereitet.
Zu meinem Glück traf ich auf einen älteren Herren, der ebenfalls in dieser
Pfarrei Ahnenforschung betrieb und zur gleichen Zeit anwesend war.
Er erklärte mir worauf ich bei der Durchsicht der Kirchenbücher achten
solle.
Dies hat mir den Umgang mit den Kirchenbüchern, aber auch mit anderen alten
Schriften sehr erleichtert
Heute kann ich einen Stammbaum bis 1662 nachweisen und kann davon ausgehen, dass
der Ursprung unseres Names in der Bretagne liegt.
Alles weitere erfahrt Ihr unter "Wie
alles anfing".
Falls Ihr irgendwelche Informationen über den Namen Stangier
habt, so schreibt mir doch einfach ne Mail
EMail an: Ahnen Stangier